Biographie : Gila Paris
Geboren in Saarbrücken, Deutschland. Sprachstudium an der Fakultät für Angewandte Sprachwissenschaften der Universität des Saarlandes, Spezialgebiet Internationales Recht und Europarecht. Studium an der Sorbonne Nouvelle, Paris, dem INALCO – Institut National des Langues et Cultures Orientales, Paris, sowie dem Puschkin Institut, Moskau.
Selbständige Tätigkeit als Übersetzerin, Dolmetscherin und technische Redakteurin in Deutschland und Luxemburg, später Wechsel zum Management, eine Laufbahn, die sie bis zum Jahr 2000 verfolgte.
Wechsel nach Chicago, USA. Wechsel zur Kunst.
Neben Webprojekten und technischer Redaktion: Teilnahme an Kunstkursen an der
School of the Art Institute of Chicago. Das Projekt Art Experience nimmt hier seinen Ursprung. Gila Paris konzentriert sich in ihren Arbeiten auf 2 Hauptideen:
- Digitalkunst und Mixed Media, in denen visuelle Sprachen, deren Grammatik variiert, Ideen strukturieren, verbinden und ausbreiten. Pattern-Arbeiten.
- Fotografie : hier konzentrierte sich Gila zunächst auf Architektur und urbane Fotografie, auch heute noch einer ihrer Schwerpunkte in ihrer Arbeit. Anschliessend schlägt Gila eine weitere grundlegende Richtung ein, die sie mit viel Expermentierfreude anging und heute immer noch weiter entwickelt: die Verbindung von Fotografie und Malerei. Gilas Engagement ist, unsere Umwelt sichtbar zu machen. Von nun an nehmen Fotografie und Digitalkunst Platz Nr. 1 in ihrem Berufsleben ein. Gila Paris lebt seit 2004 in Luxemburg und setzt derzeit ihr Projekt Art Experience fort.
Statement
Künstlerisches Schaffen ist für mich eine Art Dialog zwischen mir und meinem Medium. Nach jahrelanger Berufstätigkeit im Bereich Sprachen und Kommunikation gab es einen Wendepunkt in meiner Zeit in Chicago, in der Sprache zu visueller Sprache wurde. Das Verbinden verschiedener Kunsttechniken – den traditionellen und dem Digitalen – wurde zu meinem Medium.
Mittels Farbe und Komposition, Pattern und Strukturen verbinde ich auf visuelle Weise Ideen und baue diese immer weiter aus. In meinen Pattern-Arbeiten gebe ich meinen Bildern eine neue Dimension: Fasern, Linien und Formen laufen hindurch, werden multipliziert und manipuliert, um Schönheit und Faszination, die diesen Elementen innewohnen, festzuhalten.
In meiner fotografischen Arbeit möchte ich die Wahrnehmung unserer Umgebung vereinfachen, den Betrachter für die Realität um hin herum sensibilisieren. Mein persönliches Engagement in der Kunst zielt auf das Sichtbarmachen unserer Umwelt ab. Durch die Verbindung von Fotografie und abstrakter Malerei schaffe ich, vom Reellen ausgehend, eine bestimmte Ambiance in den Bildern und lade den Betrachter ein, eine Szene anders wahrzunehmen, seinen eigenen Blickpunkt zu entwickeln und sich zum Bild Fragen zu stellen und/oder seine Geschichte zu entwickeln. In diesem Zusammenhang ist das Zusammenspiel von Farbe und Komposition entscheidend. Werfen Sie hierzu einen Blick auf die ersten Beispiele der Bilder meiner
nächsten Ausstellung.